Wenn das Geld fehlt, dann muss gekürzt werden. Oder gleich ganz gestrichen. Etwas Besseres läge natürlich auf der Hand. Man könnte auch die Einnahmen erhöhen, zum Beispiel über die mehr als überfällige Milliardärssteuer. Aber das wäre ja Umverteilung von oben nach unten. Da müsste man sich ja was trauen. Oder besser noch: sich trauen wollen.
Da sich in Deutschland aber keine Regierung trauen wollen wird, solange entweder CDU/CSU oder die FDP an ebendieser beteiligt sind, bleibt es also beim herkömmliche Konzept: zusammenstreichen, wo immer es geht, bei denen, die wirklich drauf angewiesen sind.
Anders kann man die Kann-weg-Liste nicht bezeichnen, die eine Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und Gemeinden zusammengeklaubt hat. Bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen sollen locker mal eben 8 Milliarden Euro weg.
https://taz.de/Geplante-Kuerzungen/!6171848/
Nehmt den armen Schluckern ruhig ihr letztes Hemd!
Sehr gute Streichliste. Ich würde diesen Schmarotzern, die sich von dem bisschen Kohle, was sie haben, eh nur Alkohol und Zigaretten kaufen, alles kürzen! Statt Geld nur noch Lebensmittelmarken und die auch nur, wenn sie sich fügen.
Kann ja nicht sein, daß die so ohne irgendwas sich Zigaretten und Alkohol kaufen.
...gut, würde man unsere Superreichen mal ein wenig mehr zumuten, bräuchten wir das nicht und der Binnenkonsum könnte etwas aufleben. Aber Deutsche Firmen verdienen ihr Geld eh im Ausland und mit Ausländer, wozu braucht man da eigentlich einen Binnenmarkt?
