Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

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Gordon
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Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#1

Beitrag von Gordon »

Vom Bahnhof über Altstadt und Alte Mainbrücke bis hoch zur Festung war Würzburg am heutigen Samstag bei Sonnenschein von Besuchern stark frequentiert, da und dort fast, jedoch nicht unangenehm überlaufen.

Beim Fahren in Straßenbahn und Bus zeigten sich recht viele Leute in Gesprächen angetan vom Neun-Euro-Ticket, welches ich selber in diesem Monat nutze. Die innerstädtischen Verkehrsmittel wurden rege genutzt, waren aber nicht überlastet.

Das Verhältnis von Geschäftebummlern zu Ausflüglern schätze ich für heute auf 50 zu 50. Unter den Ausflüglern dürften ausländische Urlauber auf einen Anteil von einem Viertel gekommen sein, davon ein guter Teil aus Fernost.
"Noch nie i d Geschichte Gesamtdeutschlands hat d Bevölkerung derart massiv gegen e Bundesregierung aufbegehrt, noch nie war e Regierung bei ihren Wählern u Nichtwählern nicht nur unbeliebt, sondern regelrecht verhasst wie diese" (Th. Schneider)
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Skeptiker
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#2

Beitrag von Skeptiker »

Also auf Sylt ist man total glücklich. Ich meine natürlich die Punks, nicht die Anderen :lol:
CAMPEN STATT KAMPEN
Punks zieht es mit 9-Euro-Ticket nach Sylt – Regionalzüge „sehr stark nachgefragt“
https://www.welt.de/vermischtes/article ... -Sylt.html
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Gordon
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#3

Beitrag von Gordon »

Skeptiker hat geschrieben: 5. Jun 2022, 00:05 Also auf Sylt ist man total glücklich. Ich meine natürlich die Punks, nicht die Anderen :lol:

https://www.welt.de/vermischtes/article ... -Sylt.html
In Würzburg startet die Romantische Straße gen Süden nach Bayern, wo sich am Endpunkt das Schloss Neuschwanstein befindet. Vom Traumziel aller fernostasiatischen Urlauber berichtet unser Reporter Felix Schmalhans: "Zudem sei es ratsam, 'lieber mal neue Ziele' zu erkunden - zum Beispiel das Schrobenhausener Spargelmuseum statt des Schlosses Neuschwanstein" (https://www.donaukurier.de/nachrichten/ ... et-6339205).

Da sage ich: *autsch*.
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Bares
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#4

Beitrag von Bares »

Ich bin eindeutig für die staatliche Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Selbst der Ansatz von Luxemburg (statt 9 Euro dann 0 Euro dauerhaft) hat einen gewissen Charme. Und trotzdem bin ich auch egoistisch genug, dann im konkreten Fall zu fluchen, wenn es mit Plätzen eng wird. Das Problem scheint mir nicht unbedingt die großstädtischen U- und S-Bahnen zu sein, die noch viel Platz anbieten und in ihrer Länge auch flexibel gestaltet werden können. Blöd ist es in schon gut besuchten Regionalstrecken, wie ich es am Montag von Erfurt nach Kassel erlebt habe. Da gab es dieselbe minimale Waggonaufstellung, so dass der Zug so gerammelt voll war, dass selbst der Lokfahrer nicht mehr richtig rein oder rauskam. Was es bei der Bahn in Zukunft braucht ist eine angepasste Waggonaufstellung. Aber da scheint es an Material zu fehlen, anders kann ich mir das nicht erklären. Ein anderes Problem ist dann auch, auf was die Züge fahren (https://www.msn.com/de-de/nachrichten/n ... 644a1b0b28).

Tankrabatt und 9-Euro-Ticket sind in der Sache gut gemeint (und es gab Philosophen, die mal sagten, dass der gute Wille schon zählt), aber wie beim Sozialismus es auch auf die Ausführung ankommt.
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Gordon
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#5

Beitrag von Gordon »

Bares hat geschrieben: 14. Jun 2022, 19:21 Ich bin eindeutig für die staatliche Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Selbst der Ansatz von Luxemburg (statt 9 Euro dann 0 Euro dauerhaft) hat einen gewissen Charme. Und trotzdem bin ich auch egoistisch genug, dann im konkreten Fall zu fluchen, wenn es mit Plätzen eng wird.
[...]
Tankrabatt und 9-Euro-Ticket sind in der Sache gut gemeint (und es gab Philosophen, die mal sagten, dass der gute Wille schon zählt), aber wie beim Sozialismus es auch auf die Ausführung ankommt.
Darum erwarte ich von FDP-Lindner, dass er als Finanzminister uns Bürgern für die ausgegebenen Freifahrtscheine ein ernstgemeintes Finanzierungsangebot unterbreitet, welches nicht in staatlichem Gelddrucken besteht. Andernfalls handelte es sich nicht um eine nachhaltige Politik, die nur so viel ausgibt, wie sie einnimmt.

Denn eine Fortführung des auf drei Monate befristeten Projektes halte ich insbesondere im Regionalverkehr (Freifahrt auf 50 Kilometer rund um den Wohnort) durchaus für sinnvoll angesichts der politisch gewollten und herbeigeführten grünen Armut in Deutschland.
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Devourer of Worlds
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#6

Beitrag von Devourer of Worlds »

Bares hat geschrieben: 14. Jun 2022, 19:21 Ich bin eindeutig für die staatliche Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Selbst der Ansatz von Luxemburg (statt 9 Euro dann 0 Euro dauerhaft) hat einen gewissen Charme. Und trotzdem bin ich auch egoistisch genug, dann im konkreten Fall zu fluchen, wenn es mit Plätzen eng wird. Das Problem scheint mir nicht unbedingt die großstädtischen U- und S-Bahnen zu sein, die noch viel Platz anbieten und in ihrer Länge auch flexibel gestaltet werden können. Blöd ist es in schon gut besuchten Regionalstrecken, wie ich es am Montag von Erfurt nach Kassel erlebt habe. Da gab es dieselbe minimale Waggonaufstellung, so dass der Zug so gerammelt voll war, dass selbst der Lokfahrer nicht mehr richtig rein oder rauskam. Was es bei der Bahn in Zukunft braucht ist eine angepasste Waggonaufstellung. Aber da scheint es an Material zu fehlen, anders kann ich mir das nicht erklären. Ein anderes Problem ist dann auch, auf was die Züge fahren (https://www.msn.com/de-de/nachrichten/n ... 644a1b0b28).

Tankrabatt und 9-Euro-Ticket sind in der Sache gut gemeint (und es gab Philosophen, die mal sagten, dass der gute Wille schon zählt), aber wie beim Sozialismus es auch auf die Ausführung ankommt.
Meiner Meinung nach zeigt das 9-Euro-Ticket sehr gut, wie viele private Fahrten jetzt schon vom Auto ins problemgebeutelte ÖVPN-System übertragen werden können. Der Preis ist eben doch ein sehr großer Anreiz. In Hamburg gibt es schon länger die Idee des kostenlosen ÖVPN, der leider bisher nicht umgesetzt worden ist. Mittelfristig ist das aber deutschlandweit alternativlos, wenn man umweltfreundlicher und umgebungsfreundlicher agieren möchte.
Meine persönliche Erfahrung bzgl. Großstädten ist aber leider etwas anders: U- und S-Bahnen sind bei meinen Fahrten derzeit derart überaden, dass man kaum rein oder raus kommt.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#7

Beitrag von sünnerklaas »

Devourer of Worlds hat geschrieben: 14. Jun 2022, 22:09 Meiner Meinung nach zeigt das 9-Euro-Ticket sehr gut, wie viele private Fahrten jetzt schon vom Auto ins problemgebeutelte ÖVPN-System übertragen werden können. Der Preis ist eben doch ein sehr großer Anreiz. In Hamburg gibt es schon länger die Idee des kostenlosen ÖVPN, der leider bisher nicht umgesetzt worden ist. Mittelfristig ist das aber deutschlandweit alternativlos, wenn man umweltfreundlicher und umgebungsfreundlicher agieren möchte.
Meine persönliche Erfahrung bzgl. Großstädten ist aber leider etwas anders: U- und S-Bahnen sind bei meinen Fahrten derzeit derart überaden, dass man kaum rein oder raus kommt.
Mit dem ÖPNV in eine Stadt zu fahren, ist angesichts der sehr hohen Spritpreise eine sehr gute Idee. Nirgendwo verfährt man mehr Sprit, als im Stop- and Go und an den zahllosen Ampelkreuzungen.
Ein kleiner Tipp, wenn man vom Westen her nach Hamburg will: Auto in Finkenwerder abstellen und dann mit der HADAG-Fähre Richtung Innenstadt fahren.
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blues
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#8

Beitrag von blues »

Es ist zwingend nötig den ÖVPN so attraktiv zu machen wie irgend möglich,

9 € wäre etwas für Bedürftige, eine wirkungsvolle Unterstützung, für alle anderen sollte es mehr kosten aber günstig bleiben.

Gut finde ich die Idee eine Monatskarte für alle Bürger zur Pflicht zu machen - immerhin finanzieren wir Fahrradfahrer und ÖVPN Nutzer z.B. Autobahnen (die wir nicht nutzen) mit, da kann man dann ja wohl ein bisschen Solidarität erwarten, zudem, wenn man erst einmal eine Monatskarte hat wird die Wahrscheinlichkeit sie auch nutzen größer.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#9

Beitrag von Skeptiker »

blues hat geschrieben: 6. Sep 2022, 21:59 Es ist zwingend nötig den ÖVPN so attraktiv zu machen wie irgend möglich,

9 € wäre etwas für Bedürftige, eine wirkungsvolle Unterstützung, für alle anderen sollte es mehr kosten aber günstig bleiben.

Gut finde ich die Idee eine Monatskarte für alle Bürger zur Pflicht zu machen - immerhin finanzieren wir Fahrradfahrer und ÖVPN Nutzer z.B. Autobahnen (die wir nicht nutzen) mit, da kann man dann ja wohl ein bisschen Solidarität erwarten, zudem, wenn man erst einmal eine Monatskarte hat wird die Wahrscheinlichkeit sie auch nutzen größer.
Wie wird sich denn die Motivation eine Fahrkarte nutzen zu können auf Diejenigen auswirken, die im ländlichen Bereich keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für diese Fahrkarte haben?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#10

Beitrag von Atue001 »

Skeptiker hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:03 Wie wird sich denn die Motivation eine Fahrkarte nutzen zu können auf Diejenigen auswirken, die im ländlichen Bereich keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für diese Fahrkarte haben?
Wäre lösbar - könnte auf dem Land ja für Taxifahrten genutzt werden....(bis zur nächsten ÖPNV-Haltestelle, die ausreichend frequentiert ist).
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blues
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#11

Beitrag von blues »

Skeptiker hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:03 Wie wird sich denn die Motivation eine Fahrkarte nutzen zu können auf Diejenigen auswirken, die im ländlichen Bereich keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für diese Fahrkarte haben?
es ist ebenso zwingend notwendig alle ehem. Bahnstrecken wieder zu reaktivieren; in der Zwischenzeit könnten Busse eingesetzt werden - das kann ganz fix gehen wenn man es denn wollte.

Was der Verkehrsminister in diesem Zusammenhang vorlegte taugt zu gar nichts - eine typische Idiotie der Wirtschaftsliberalen, den Ausbau der Autobahnen zu fördern anstatt - beispielsweise ein Bussystem im ländlichen Bereich.

Generell aber gilt, ein weiter so wie bisher kann es nicht mehr geben. Diei Verkehrswende ist nötiger denn je.
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Sittingnull
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#12

Beitrag von Sittingnull »

Atue001 hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:15 Wäre lösbar - könnte auf dem Land ja für Taxifahrten genutzt werden....(bis zur nächsten ÖPNV-Haltestelle, die ausreichend frequentiert ist).
Es gibt ja bereits sammelruftaxis.
Streite dich nie mit einem Dummkopf. Es könnte sein, dass die Zuschauer den Unterschied nicht bemerken. Mark Twain
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#13

Beitrag von Skeptiker »

Atue001 hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:15 Wäre lösbar - könnte auf dem Land ja für Taxifahrten genutzt werden....(bis zur nächsten ÖPNV-Haltestelle, die ausreichend frequentiert ist).
Ich denke nicht, dass der Ersatz von privaten PKWs auf dem Land durch kostenlose Taxis "bis zur nächsten Haltestelle" ein erfolgversprechendes Konzept ist.

Wieviele Taxis meinst du denn gibt es so auf dem Land? Meinst du die stehen jederzeit bereit, wenn jemand mal eben einkaufen muss?

Nenne mir eine einzige Person, die auf dem Land lebt, und die daran glaubt, dass man dort durch ein derartiges Konzept ausreichend Mobilität erhält. Da findest du niemanden. Wer will denn schon 3h und diverses Umsteigen für einen Besuch im Nachbarort investieren?

Urbane Mobilitätskonzepte lassen sich nicht "geradegebogen" auf das Land übertragen. Es braucht für jede Anforderung die richtige Lösung.

So wie in der Stadt ganz offensichtlich der eigene PKW nicht das richtige Verkehrsmittel ist, so ist der PKW auf dem Land heute nur unter erheblichem Zeit- und Komforteinbußen verzichtbar. Ich empfehle jedem mal auf dem Land in Winter ohne PKW einkaufen zu gehen. Das kuriert sofort von dieser Idee.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#14

Beitrag von Skeptiker »

Sittingnull hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:24 Es gibt ja bereits sammelruftaxis.
Mal ein einfaches Beispiel - meine Familie: Zwei berufstätige Erwachsene und zwei Kinder in der Schule.

Meine Frau muss um ca. 8Uhr bei der Arbeit sein - so wie ich inetwa. Sie hat mit dem Auto ca. 30min Fahrzeit, ich ca. 20min. Das geht quer durch die Region hier. Wenn es dazu überhaupt Busverbindungen gibt, dann würde es Stunden und mehrfaches Umsteigen bedeuten.

Und dann müssen die Kinder nochmal schnell eben zu Terminen gebracht werden - gerne auch mit überschneidenden Zeiten.

Das geht alles ohne Individualverkehr nicht. Würde man den abschaffen, dann würde das aktuelle Lebensmodell auf dem Land kollabieren. Ein Auto ist - und bleibt - auf dem Land ein MUSS. Man kann sich über einen größeren Grad der Öffentlichen Verkehrssysteme unterhalten, aber das Auto auf dem Land zu ersetzen ist vollkommen unrealistisch. Teilweise geht das im Sommer vielleicht mit dem Rad. Im Winter ist das vollkommen aussichtslos.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#15

Beitrag von Atue001 »

Skeptiker hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:34 Ich denke nicht, dass der Ersatz von privaten PKWs auf dem Land durch kostenlose Taxis "bis zur nächsten Haltestelle" ein erfolgversprechendes Konzept ist.

Wieviele Taxis meinst du denn gibt es so auf dem Land? Meinst du die stehen jederzeit bereit, wenn jemand mal eben einkaufen muss?

Nenne mir eine einzige Person, die auf dem Land lebt, und die daran glaubt, dass man dort durch ein derartiges Konzept ausreichend Mobilität erhält. Da findest du niemanden. Wer will denn schon 3h und diverses Umsteigen für einen Besuch im Nachbarort investieren?

Urbane Mobilitätskonzepte lassen sich nicht "geradegebogen" auf das Land übertragen. Es braucht für jede Anforderung die richtige Lösung.

So wie in der Stadt ganz offensichtlich der eigene PKW nicht das richtige Verkehrsmittel ist, so ist der PKW auf dem Land heute nur unter erheblichem Zeit- und Komforteinbußen verzichtbar. Ich empfehle jedem mal auf dem Land in Winter ohne PKW einkaufen zu gehen. Das kuriert sofort von dieser Idee.
Na - es ist ja nicht die Anforderung, dass ein Monatsticket für JEDE Anforderung auf dem Land eine optimale Lösung anbietet!
Tatsächlich ist es doch so, dass das 9€-Ticket auch für viele in der Stadt nicht die richtige Antwort auf deren Mobilitätsbedürfnis war. Wahrscheinlich würde ein "preiswertes" Monatsticket für den ÖPNV welches man kaufen "muss" sogar auf mehr Menschen in der Stadt treffen, die damit nichts anfangen können, als Menschen auf dem Land.

Beispiel Rentnerin im Pflegeheim.....was soll die mit einer Monatskarte? Deren Mobilität geht bestenfalls vom 1. Stock bis zur Essensausgabe im Erdgeschoss.....trotzdem wäre natürlich auch sie Opfer eines entsprechenden Zwangstickets.

Dass die Politik immer wieder mal Angebote macht, die nur einem Teil der Bevölkerung überhaupt nutzt, ist eigentlich normal. Es hat beispielsweise nur ein kleiner Teil der Bevölkerung einen Dienstwagen....aber wenn du den hast, kannst du locker einiges sparen, zu dem andere gar nicht die Möglichkeit haben.

Oder nimm mal die Erhöhung des Kindergelds....nette Geste - und was machen die, die keine Kinder mehr haben, die Kindergeldberechtigt sind? Werden da nicht Elternpaare benachteiligt, die keine Kinder bekommen können aber doch so gerne Kinder hätten? Das Kindergeld kriegen auch die offensichtlich schlechten Eltern von Caroline....die vernachlässigen die doch total...ist das gerecht, dass so etwas auch noch belohnt wird?

Natürlich übertreibe ich - aber klar sollte doch auch sein, dass staatliche Maßnahmen nicht immer gleichmäßig gerecht alle Bevölkerungsgruppen treffen. Die, die den Vorteil einstreichen können, finden es meist ok, die anderen nicht. So ist das halt. Das wäre selbst dann so, wenn die Politik einfach an jeden 100€-Gutscheine geben würde....nicht jeder braucht diesen, kann mit diesem was anfangen.....was soll die Rentnerin im Pflegeheim damit machen? Sie KANN nicht mehr einkaufen gehen.....

Es kann sowohl sinnvoll sein, sehr Zielgruppen-Spezifisch zu fördern - aber auch mal sinnvoll, sehr breit zu streuen. Und die Förderung der Solarenergie ist den Braunkohlekumpels ein Dorn im Auge, und die Zahlungen für den Erhalt der Arbeitsplätze der Baunkohle-Beschäftigten schmeckt denen nicht, die die Zukunft in den regenerativen Energien sehen.....

So gesehen ist es schon gut, dass wir unterschiedliche Sichtweise in unserer Demokratie bewusst zur Wahl stellen. GERECHT ist es nicht - aber meist wohl doch gerechter als alle anderen Systeme und Ansätze.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#16

Beitrag von Atue001 »

Skeptiker hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:57 Das geht alles ohne Individualverkehr nicht. Würde man den abschaffen, dann würde das aktuelle Lebensmodell auf dem Land kollabieren.
Eine durch steuerfinanzierte Subvention verbilligt angebotene Monatskarte für den ÖPNV ist nicht gleichbedeutend mit der Abschaffung des Individualverkehrs.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#17

Beitrag von Skeptiker »

Atue001 hat geschrieben: 6. Sep 2022, 23:07 Eine durch steuerfinanzierte Subvention verbilligt angebotene Monatskarte für den ÖPNV ist nicht gleichbedeutend mit der Abschaffung des Individualverkehrs.
Das mag sein, aber aus welchem Grunde sollte die Landbevölkerung dazu verdonnert werden einer strukturell verwöhnten Stadtbevölkerung nun auch noch die Bustickets zu bezahlen?

Was ist eigentlich gegen das Prinzip einzuwenden, dass derjenige die Dienstleistung bezahlt, der sie in Anspruch nimmt? Man kann ja über Quersubventionierungen reden, aber alles hat auch eine Grenze.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#18

Beitrag von Atue001 »

Skeptiker hat geschrieben: 6. Sep 2022, 23:15 Das mag sein, aber aus welchem Grunde sollte die Landbevölkerung dazu verdonnert werden einer strukturell verwöhnten Stadtbevölkerung nun auch noch die Bustickets zu bezahlen?

Was ist eigentlich gegen das Prinzip einzuwenden, dass derjenige die Dienstleistung bezahlt, der sie in Anspruch nimmt? Man kann ja über Quersubventionierungen reden, aber alles hat auch eine Grenze.
Nur ist diese Grenze nicht so eindeutig......
Ländliche Gegenden wollen auch ein schnelles Internet.....dabei sind die Kosten für den Ausbau des Internets auf dem Land im Verhältnis exorbitant höher als in der Stadt....warum sollten die Städter also das ländliche Internet mitfinanzieren?

Du kannst das noch weiter treiben....warum sollte der Städter die Straße für Kleinhintertupfingen mit finanzieren - da fährt doch eh niemals einer hin.....

Wir haben in Deutschland das Ziel der gleichen Lebensverhältnisse definiert - und das gute daran ist, dass wir nicht definiert haben, was wir unter gleichen Lebensverhältnissen verstehen wollen.....

Das Leben auf dem Land hat nicht nur Nachteile, sondern auch einiges an Vorteilen. Ein Beispiel: Baugrundstücke sind billig.....

Es ist aber wie immer - dem natürlichen Egoismus folgend sehen wir immer nur die Vorteile, die die anderen haben - aber nie die Nachteile, die sie dafür in Kauf nehmen müssen. Wir sehen aber immer auch unsere Nachteile, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden - aber die Vorteile halten wir für völlig normal und selbstverständlich.

NICHTS ist selbstverständlich! Noch nicht einmal Themen wie das Recht auf Eigentum - nur vergessen wir das gerne.....
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#19

Beitrag von blues »

Skeptiker hat geschrieben: 6. Sep 2022, 22:57 Mal ein einfaches Beispiel - meine Familie: Zwei berufstätige Erwachsene und zwei Kinder in der Schule.

Meine Frau muss um ca. 8Uhr bei der Arbeit sein - so wie ich inetwa. Sie hat mit dem Auto ca. 30min Fahrzeit, ich ca. 20min. Das geht quer durch die Region hier. Wenn es dazu überhaupt Busverbindungen gibt, dann würde es Stunden und mehrfaches Umsteigen bedeuten.

Und dann müssen die Kinder nochmal schnell eben zu Terminen gebracht werden - gerne auch mit überschneidenden Zeiten.

Das geht alles ohne Individualverkehr nicht. Würde man den abschaffen, dann würde das aktuelle Lebensmodell auf dem Land kollabieren. Ein Auto ist - und bleibt - auf dem Land ein MUSS. Man kann sich über einen größeren Grad der Öffentlichen Verkehrssysteme unterhalten, aber das Auto auf dem Land zu ersetzen ist vollkommen unrealistisch. Teilweise geht das im Sommer vielleicht mit dem Rad. Im Winter ist das vollkommen aussichtslos.
Wir machen schon lange alle Wege mit dem Rad oder mit dem ÖPNV, Arbeitswege (30/40 Minuten mit dem Rad), bei größeren Transporten gibts Leihwagen ... zugegeben, in Ballungszentren ist das einfacher, aber niemand spricht davon den Individualverkehr kurzfristig abzuschaffen - selbst wenn wir das wollten, gäbe es dafür keine parlamentarische Mehrheit, - vielleicht dann, wenn die Alpen schneefrei und die Niedrigwasser dauerhaft bleiben.

Daher bleibt: den ÖPNV so attraktiv wie möglich zu machen und den Individualverkehr in den Ballungszentren einzuschränken und Benziner nach und nach abzuschaffen und aus dem Verkehr zu ziehen (sie also nicht in die 3. Welt zu verkaufen).
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#20

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 11:09
Daher bleibt: den ÖPNV so attraktiv wie möglich zu machen und den Individualverkehr in den Ballungszentren einzuschränken und Benziner nach und nach abzuschaffen und aus dem Verkehr zu ziehen (sie also nicht in die 3. Welt zu verkaufen).
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#21

Beitrag von Skeptiker »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 11:09 Wir machen schon lange alle Wege mit dem Rad oder mit dem ÖPNV, Arbeitswege (30/40 Minuten mit dem Rad), bei größeren Transporten gibts Leihwagen
Ich bin ebenfalls jahrelang mit dem Rad zum Bus gefahren - gesamtjährig. Abgesehen davon, dass das bei Regen immer unangenehm ist, würde bei einem Unfall bei Schneeglätte das Gericht mir ein "für die Wetterverhältnisse ungeeignetes Verkehrsmittel" attestieren. Ich finde daher solche idealistischen Bekundungen nicht wirklich überzeugend. Es geht beim Personenverkehr um die Umsetzung eines Transportbedürfnisses. Natürlich hilft ökologisches Sendungsbewusstsein, aber man kann darauf kein Verkehrskonzept aufbauen.
... zugegeben, in Ballungszentren ist das einfacher, aber niemand spricht davon den Individualverkehr kurzfristig abzuschaffen - selbst wenn wir das wollten, gäbe es dafür keine parlamentarische Mehrheit, - vielleicht dann, wenn die Alpen schneefrei und die Niedrigwasser dauerhaft bleiben.
Das Problem ist aber, das in der Debatte leider sehr oft die existenzielle Notwendigkeit von PKWs auf dem Land mit einem arroganten Wisch vom Tisch geschoben wird, und gebetsmühlenhaft auf dem Land massenuntaugliche Konzepte als Allheilmittel angepriesen werden.

So lange jeder versteht, dass die Verkehrskonzepte letztendlich dem Menschen dienen sollen und dabei alle Lebensweisen Berücksichtigung finden, ist alles in Ordnung. Genau da habe ich aber bei der mit den immer gleichen (städtischen) Fallbeispielen geführten Debatte erheblichen Zweifel.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#22

Beitrag von Devourer of Worlds »

Es ist halt lächerlich. Das Auto von jemandem in der Pampa interessiert niemanden. Fast alle Deutschen leben in Städten und um die geht es. Der Ertrag ist dort bei geringem Aufwand unglaublich groß und auch nötig, wenn 99.9% der Deutschen auf einen PKW verzichten können, hat man schon unglaublich viel gewonnen.

Und nein, es müssen - und dürfen - nicht alle Lebensweisen berücksichtigt werden. Eine Lebensweise, die derart die Lebensqualität anderer reduziert und die Umwelt und Planeten völlig zerstört, hat keine Berücksichtigung verdient.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#23

Beitrag von Teeernte »

Devourer of Worlds hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:44 Es ist halt lächerlich.
Rechne mir bitte vor wie ein ÖPNV sich gegen einen PKW , den man bereits besitzt , privat (Umstieg) rechnet.

(Durchschnitt D)
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#24

Beitrag von Skeptiker »

Devourer of Worlds hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:44 Es ist halt lächerlich. Das Auto von jemandem in der Pampa interessiert niemanden. Fast alle Deutschen leben in Städten und um die geht es.
Was ist denn für dich "Pampa"? Ich wohne in einem 16000 Einwohner Ort. Die ganze Region hier würde ich als landlich einstufen, aber hier ist keine Pampa.
Selbst Kleinstädte in der 50000er Kategorie dürften erhebliche Probleme haben einen brauchbaren ÖPNV auf die Beine zu stellen.
Der Ertrag ist dort bei geringem Aufwand unglaublich groß und auch nötig, wenn 99.9% der Deutschen auf einen PKW verzichten können, hat man schon unglaublich viel gewonnen.
Aha, nur 99.9% - na immerhin hast du ja bescheidene Ziele :thumbsup:
Und nein, es müssen - und dürfen - nicht alle Lebensweisen berücksichtigt werden. Eine Lebensweise, die derart die Lebensqualität anderer reduziert und die Umwelt und Planeten völlig zerstört, hat keine Berücksichtigung verdient.
Also ich fasse zusammen:
  • Es gibt kaum jemanden der auf dem Land wohnt
  • Die Leute die es kaum gibt müssen aus rein ideologischen Gründen drangsaliert werden, weil man den Untergang des Planeten an diesen - kaum existierenden - Menschen festmacht
Du machst ganz offensichtlich die die Lebensqualität "der Menschen" zum Maßstab, sondern deine ganz persönlichen Umstände. Wer nicht genau deine Ansprüche hat, dessen Ansprüche sind vernachlässigbar.
So funktioniert kein Gemeinwesen.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#25

Beitrag von Teeernte »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 13:00 Was ist denn für dich "Pampa"?
:thumbsup:

Pampa ist rot/rötlich. https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE ... ichte.html


Wobei - in den BLAUEN Gegenden ist die DienstwagenDICHTE am höchsten ->>. DIE - mit der TANKKARTE im Handschuhfach. Da KOSTET der SPRIT ein müdes Lächeln.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#26

Beitrag von Skeptiker »

Teeernte hat geschrieben: 7. Sep 2022, 13:12 :thumbsup:

Pampa ist rot/rötlich. https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE ... ichte.html


Wobei - in den BLAUEN Gegenden ist die DienstwagenDICHTE am höchsten ->>. DIE - mit der TANKKARTE im Handschuhfach. Da KOSTET der SPRIT ein müdes Lächeln.
Demnach wohne ich nicht in der Pampa. Dennoch kann ich meinen oben geschilderten einfachen Tagesablauf nicht ohne Auto bewältigen. Bedeutet also, du könntest diese Karte wohl mit auf die Metropolen rot einfärben, dann weisst du, wo die Menschen eine größere Problematik hätten alleine mit ÖPNV ihre Mobilität umzusetzen.

Wer mal einen internationalen Abgleich sucht, dem kann ich Youtube empfehlen. Da erzählen Ausländer in Deutschland, was ihnen an Deutschland im Vergleich zu ihrem Heimatland aufgefallen ist.

Ergebnis bei den Meisten: Deutschland ist ein Paradies des ÖPNV. Weltweit kann man kaum besser und günstiger mit ÖPNV reisen, als in Deutschland. Und das deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Wahrnehmung der Weltretter in Deutschland (Ironie): "Es ist alles so schlimm hier. Autos sollten verboten sein. Es muss nooooooch billiger werden, und alle anderen müssen das bezahlen."

Mein Eindruck ist, dass die Menschen nicht mehr oft rauskommen. Manchmal nicht einmal mehr aus ihrer Stadt.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#27

Beitrag von Devourer of Worlds »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 13:00 Was ist denn für dich "Pampa"? Ich wohne in einem 16000 Einwohner Ort. Die ganze Region hier würde ich als landlich einstufen, aber hier ist keine Pampa.
Selbst Kleinstädte in der 50000er Kategorie dürften erhebliche Probleme haben einen brauchbaren ÖPNV auf die Beine zu stellen.

Aha, nur 99.9% - na immerhin hast du ja bescheidene Ziele :thumbsup:
Die Leute wohnen nun mal zum größten Teil in Städten. 99.9% kann man daher problemlos abdecken, wenn man sich nur auf die Städte konzentriert.
Klar ist aber auch: Für Kleinstädte gibt es nur Probleme, weil weder Infrastruktur noch Politik es besonders einfach machen, einen guten ÖVPN zu haben. Ansonsten wäre es auch dort genau das Richtige.
Also ich fasse zusammen:
  • Es gibt kaum jemanden der auf dem Land wohnt
  • Die Leute die es kaum gibt müssen aus rein ideologischen Gründen drangsaliert werden, weil man den Untergang des Planeten an diesen - kaum existierenden - Menschen festmacht
Statistisch wohnt kaum jemand auf dem Land, das ist korrekt. Ich weiß aber nicht, wie du auf Drangsalierung kommst. Es geht mir darum, dass es müßig ist, immer das wieder das Argument aufgetischt zu bekommen, dass man wegen ein paar Leuten, die das nicht betrifft, keine wesentliche und wichtige Verbesserung für den Großteil der Bevölkerung installieren soll.

Du machst ganz offensichtlich die die Lebensqualität "der Menschen" zum Maßstab, sondern deine ganz persönlichen Umstände. Wer nicht genau deine Ansprüche hat, dessen Ansprüche sind vernachlässigbar.
So funktioniert kein Gemeinwesen.
Doch, nur so funktioniert ein Gemeinwesen. Du möchtest ja auch nicht den Ansprüchen an die Lebensweise eines Serienmörders stattgeben und Mord legalisieren, oder? Ist für ihn eben Lebensqualität.
Ansprüche, die derart schädlich sind, müssen nun mal ignoriert werden. Dazu gehört die weitflächige Nutzung von PKWs.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#28

Beitrag von Devourer of Worlds »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 17:57
Ergebnis bei den Meisten: Deutschland ist ein Paradies des ÖPNV. Weltweit kann man kaum besser und günstiger mit ÖPNV reisen, als in Deutschland. Und das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Das ist kein Argument und außerdem nicht richtig. Europa hat an vielen Stellen ein ähnliches oder weit besseres Niveau und Asien hat das teilweise auch.
Aber selbst wenn es wahr wäre und Deutschland das Vorzeigeland des ÖVPN wäre: Das bewiese nur noch deutlicher, was für einen katastrophalen Status quo wir haben.

Als Hinweis am Ende: Du beschwerst dich über die Forderungen zu "Verboten" von Autos, scheinst aber kein Problem mit den zurzeit vorherrschenden gewaltigen Verboten vom ÖVPN oder Fahrrädern zu haben.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#29

Beitrag von Teeernte »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 17:57 Demnach wohne ich nicht in der Pampa. Dennoch kann ich meinen oben geschilderten einfachen Tagesablauf nicht ohne Auto bewältigen.
Mein Eindruck ist, dass die Menschen nicht mehr oft rauskommen. Manchmal nicht einmal mehr aus ihrer Stadt.
Siehst Du , selbst der Ausbau der ÖPNV ist nicht immer Voraussetzung für deren Gebrauch.

Es hängt davon ab - ob die Wünsche/Bedürfnisse der Passagiere erfüllt werden.

Es fallen weg - 99,998 % der DienstwagenPILOTEN. - das sind schon mal 5 Mio Autos die 200 km durchschnittlich am Werktag fahren.

>> Wer mit dem PKW ( von den 13,3 Millionen Pendler - pendeln in einen anderen Kreis.) 70% "pendeln" mit dem PKW ein und aus .

Wieviel Leute werden den PKW (Kostenträger) stehen lassen um extra mit nem ÖPNV - bezahlt weiterzufahren - wo ist da ein kostenfreier Umstiegsparkplatz ??




....die Bedürfnisse der Passagiere sind entscheidend !
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#30

Beitrag von Skeptiker »

Devourer of Worlds hat geschrieben: 7. Sep 2022, 18:35 Als Hinweis am Ende: Du beschwerst dich über die Forderungen zu "Verboten" von Autos, scheinst aber kein Problem mit den zurzeit vorherrschenden gewaltigen Verboten vom ÖVPN oder Fahrrädern zu haben.
Wo gibt es "Verbote" von ÖPNV oder Fahrrädern? ÖPNV wird typischerweise hoch subventioniert. Was soll daran denn verboten sein?
Fahrräder verboten? Okay, man kann es immernoch besser machen, aber in Deutschland gibt es gut ausgebaute Fahrradwege und das Recht fallweise auch die Straße zu benutzen. Wo gibt es da Verbote?

Bei PKWs gibt es Verbote, z.B. mit manchen Fahrzeugen in bestimmte Zonen hineinzufahren. Zudem demonstrierst du doch sehr deutlich hier, wie du dir das vorstellst. Darf ich zitieren?
Devourer of Worlds hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:44 Und nein, es müssen - und dürfen - nicht alle Lebensweisen berücksichtigt werden.
... und nachfolgend tust du so, als wenn die "0.01%" verbliebene dreckige Landbevölkerung der 99.9% sauberen Stadtbevölkerung die Luft verpesten würde. Jetzt kommen sogar Mördervergleiche. Das ist an Absurdität nicht zu überbieten.

Da könnte ich ja auch hingehen und sagen: Kommt doch ohne die "dreckige" Energie aus, die auf dem Land mit den Windrädern und der Photovoltaik erzeugt wird. Versorgt euch doch selber mit Biotomaten vom Dach des Studentenwohnheims. Ach könnt ihr nicht? :o Das ist ja doof. Dann kommt doch mit eurem Lastenrad rübergeradelt und erzeugt euch das alles selber. Oh, wohl zu anstrengend ... naja :roll:

BTW: In Deutschland leben ca. 30% der Menschen in Großstädten über 100000 Einwohner. Da könnte man auch mal darüber reden, wieso dieser kleine Prozentsatz permanent anderen Menschen die Lebensweise suggerieren muss. Nicht jeder kann den Mobilitätsbedarf eines alleinstehenden Harz4gamers im Pankow haben.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#31

Beitrag von blues »

Teeernte hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:15 Verkehrs-Stalinismus.
Falls o.g. Procedere realisiert werden würde, geschähe dies durch Mehrheitsbeschluss des Parlamentes, was bitte ist am demokratischen Willensbildungsprozess Stalinismus?
Und mal eine Nachfrage, siehst du keine Notwendigkeit der Verkehrswende in der EU ?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#32

Beitrag von blues »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:29 Ich bin ebenfalls jahrelang mit dem Rad zum Bus gefahren - gesamtjährig. Abgesehen davon, dass das bei Regen immer unangenehm ist, würde bei einem Unfall bei Schneeglätte das Gericht mir ein "für die Wetterverhältnisse ungeeignetes Verkehrsmittel" attestieren. Ich finde daher solche idealistischen Bekundungen nicht wirklich überzeugend. Es geht beim Personenverkehr um die Umsetzung eines Transportbedürfnisses. Natürlich hilft ökologisches Sendungsbewusstsein, aber man kann darauf kein Verkehrskonzept aufbauen.

Das Problem ist aber, das in der Debatte leider sehr oft die existenzielle Notwendigkeit von PKWs auf dem Land mit einem arroganten Wisch vom Tisch geschoben wird, und gebetsmühlenhaft auf dem Land massenuntaugliche Konzepte als Allheilmittel angepriesen werden.

So lange jeder versteht, dass die Verkehrskonzepte letztendlich dem Menschen dienen sollen und dabei alle Lebensweisen Berücksichtigung finden, ist alles in Ordnung. Genau da habe ich aber bei der mit den immer gleichen (städtischen) Fallbeispielen geführten Debatte erheblichen Zweifel.
Die Verkehrswende herbeizuführen ist keine Sache von Monaten sondern von Jahrzehnten, Ausbau eMobilität wird sicherlich die nächsten Jahrzehnte in Anspruch nehmen, da ist er dann aber weiterhin, der Individuelle PKW Verkehr der parallel zum Ausbau des ÖPNV bestehen bleiben wird, nur eben mit Elektro

Bei der notwendigen Verkehrswende von einem "arroganten Wisch" zu sprechen halte ich für übertrieben, weil dir und den Leuten auf dem Land nie die PKWs weggenommen werden.
Mal so rum, meinst du nicht , dass weniger Benziner auf den Strassen fürs Klima eine gute Sache wären.

Bei uns gibt es immer mehr klieine e-Zulieferer, das funktioniert tadellos, wie ist es mit dem Güterverkehr, würde dir nicht gefallen, dass weniger LKWS über die (teuren) Autobahnen zuckeln würden und Güter wieder mit der Bahn transportiert werden.

Und abschließend, was meinst du ? kommt das Wasser im Rhein, in der Poebene, in Spanien etc. von selbst wieder zurück?

Merke, mit Physik kann man nicht verhandeln.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#33

Beitrag von Devourer of Worlds »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 19:19 Wo gibt es "Verbote" von ÖPNV oder Fahrrädern? ÖPNV wird typischerweise hoch subventioniert. Was soll daran denn verboten sein?
Fahrräder verboten? Okay, man kann es immernoch besser machen, aber in Deutschland gibt es gut ausgebaute Fahrradwege und das Recht fallweise auch die Straße zu benutzen. Wo gibt es da Verbote?
Es ist die gleiche Art der Verbote, von denen Verkehrswendenbefürwortern vorgeworfen wird, sie forderten sie für Autos. Es sind natürlich keine, sondern es ist eine Priorisierung. Der Autoverkehr ist derart übertrieben subventioniert und strukturell bevorzugt, dass ÖPNV und Fahrrad für die meisten keine ausreichende Alternative bieten.

Bei der seit Jahrzehnten überfälligen Verkehrswende wäre diese Priorisierung eben anders, sodass in den meisten Situationen ÖPNV und Fahrrad die weitaus besseren Alternativen als das Auto wären. Und genau hier wird von "Autoverboten" gesprochen.

Na klar, ich bin da extrem, weil ich Autos mittelfristig in Städten wirklich komplett verbieten möchte, aber ich bin da auch eine Ausnahme. So extrem wird es von sonst niemandem gefordert.
... und nachfolgend tust du so, als wenn die "0.01%" verbliebene dreckige Landbevölkerung der 99.9% sauberen Stadtbevölkerung die Luft verpesten würde.
Dann hast du mich missverstanden. Das Problem der Autos existiert überall, in Städten ballt sich das Problem aber. Mein Punkt ist, dass ländlich lebende Personen, nur weil sie länger auf ein Auto angewiesen sein mögen, kein Argument sein können, die Verkehrswende nicht voranzutreiben, die hauptsächlich sowieso nur Städte betrifft. Schön wär's, wenn niemand in Städten Auto führe.
Jetzt kommen sogar Mördervergleiche. Das ist an Absurdität nicht zu überbieten.
Warum ist das absurd? Ich finde, es zeigt gut auf, aus welchem Grund nicht jeder Anspruch oder jedes Bedürfnis die gleiche Wertigkeit zugesprochen bekommen sollte. Weil dann wissen wir, dass es zur Bewertung weiterer Kriterien bedarf.
Da könnte ich ja auch hingehen und sagen: Kommt doch ohne die "dreckige" Energie aus, die auf dem Land mit den Windrädern und der Photovoltaik erzeugt wird. Versorgt euch doch selber mit Biotomaten vom Dach des Studentenwohnheims.
Das könntest du in der Tat sagen und damit hättest du absolut recht. Ich finde es extrem schlimm, dass urbane Räume nicht voll von Photovoltaik sind, außerdem findet Urban Gardening viel zu wenig statt. Auch das ist etwas, was politisch konsequentes Handeln erfordert, was wir bisher in diese Richtung nie gesehen haben.
BTW: In Deutschland leben ca. 30% der Menschen in Großstädten über 100000 Einwohner. Da könnte man auch mal darüber reden, wieso dieser kleine Prozentsatz permanent anderen Menschen die Lebensweise suggerieren muss. Nicht jeder kann den Mobilitätsbedarf eines alleinstehenden Harz4gamers im Pankow haben.
Ich kenne die Zahl für Großstädte nicht, aber zu Städten gehören noch mehr als eben die großen über 100.000. Und: siehe oben. Das Wichtigste ist, die Mehrzahl der Bevölkerung vom Auto wegzuholen, ein paar Übrigbleibende sind da erst mal unproblematisch.

Und was das Thema "Suggerierung der Lebensweise" angeht: Auch siehe oben. Nicht jeder Anspruch oder jedes Bedürfnis ist akzeptabel.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#34

Beitrag von blues »

Devourer of Worlds hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:44 Es ist halt lächerlich. Das Auto von jemandem in der Pampa interessiert niemanden. Fast alle Deutschen leben in Städten und um die geht es. Der Ertrag ist dort bei geringem Aufwand unglaublich groß und auch nötig, wenn 99.9% der Deutschen auf einen PKW verzichten können, hat man schon unglaublich viel gewonnen.

Und nein, es müssen - und dürfen - nicht alle Lebensweisen berücksichtigt werden. Eine Lebensweise, die derart die Lebensqualität anderer reduziert und die Umwelt und Planeten völlig zerstört, hat keine Berücksichtigung verdient.
Dennoch sind die Befürchtungen ja real, viele Leute in der Pampa fürchten, dass sie nicht mehr Autofahren können und sie so ein Stückweit Bequemlichkeit verlieren könnten - das nebenbei der ÖPNV ausgebaut und die Elektromobilität gefördert werden soll wird gerne mal überstehen.
Übrigens, eine Verkehrswende passiert ja nicht von heute auf morgen, vielleicht auch gar nicht wenn die nächste Regierung schwarzgelb heißen könnte, die eben diese
Benziner wählen könnten und sie wahrscheinlich auch wählen werden, weil sie letztlich die Notwendigkeit des ökologischen Umbaus der Gesellschaft nicht sehen, nicht sehen wollen.
Na, vielleicht ändert sich da ja was, wenn die Wasserbetriebe die Wiesenwässerung in den Gärten verbieten werden, oder Wasser generell nur noch in bestimmten Mengen abgegeben wird.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#35

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 20:42 Falls o.g. Procedere realisiert werden würde, geschähe dies durch Mehrheitsbeschluss des Parlamentes, was bitte ist am demokratischen Willensbildungsprozess Stalinismus?
Und mal eine Nachfrage, siehst du keine Notwendigkeit der Verkehrswende in der EU ?
Wie immer wird am verkehrten ENDE angefangen !

Warum FAHREN die Leute umher ??? Weil man so gern mit Auto/Zug/Bus früh umherkarrt ?

Warum FAHREN die früh die Kinder in den Kindergarten //Schule.... warum fahren die Leute nach der Arbeit in die Märkte ?

Es ist ja sooooo schön sich von heulenden Kindern im Kindergarten zu trennen - in einer langen Autoschlange.....Kinder zum Arzt fahren...Kinder zum Training/Nachschule//...Parkplatz suchen..

Für NORMALO (Mann Frau +Kinder/oder/2Rentner) ist das LEBEN//die Gesellschaft auf AUTO geeicht !


>> Somit ist nicht der VERKEHR anzupassen - sondern die GESELLSCHAFT vom UMHERKARREN abzubringen - ohne VERBOTE !

Die LEUTE würden lieber kurze/garkeine Arbeits//Schul /- ....Wege haben !!


VerkehrsWENDE ???? Verkehrs-ENDE !!

Da gibt es verschiedene Maßnahmen - jedoch STEHEN die Don Quijote-Grünski leider NUR auf den Auto-TOT von VerkehrsVERMEIDUNG wollen DIE nichts wissen!!

Eine Mehrheit ??? - die Sache mit der Kugel EIS hat GRÜN verbockt....nun die "Vorstellung" mit KohleATOMGas ?

Wer Grün wählt - wählt KRIEG , KOSTENEXPLOSION und Geldentwertung.... Geldsammeln - ähmmmm "UMLEGEN" für die GROSSEN.

Grüne ME"EE"R ...Heit.....mit DER VORSTELLUNG wirds lächerlich !!
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#36

Beitrag von blues »

Teeernte hat geschrieben: 7. Sep 2022, 12:49 Rechne mir bitte vor wie ein ÖPNV sich gegen einen PKW , den man bereits besitzt , privat (Umstieg) rechnet.

(Durchschnitt D)
Die Frage ist nur abhängig von deinem Wohnort zu beantworten, bei uns kostet eine Monatskarte 86 € was kostet gleich ein Benziner?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#37

Beitrag von blues »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 13:00 Was ist denn für dich "Pampa"? Ich wohne in einem 16000 Einwohner Ort. Die ganze Region hier würde ich als landlich einstufen, aber hier ist keine Pampa.
Selbst Kleinstädte in der 50000er Kategorie dürften erhebliche Probleme haben einen brauchbaren ÖPNV auf die Beine zu stellen.

Aha, nur 99.9% - na immerhin hast du ja bescheidene Ziele :thumbsup:

Also ich fasse zusammen:
  • Es gibt kaum jemanden der auf dem Land wohnt
  • Die Leute die es kaum gibt müssen aus rein ideologischen Gründen drangsaliert werden, weil man den Untergang des Planeten an diesen - kaum existierenden - Menschen festmacht
Du machst ganz offensichtlich die die Lebensqualität "der Menschen" zum Maßstab, sondern deine ganz persönlichen Umstände. Wer nicht genau deine Ansprüche hat, dessen Ansprüche sind vernachlässigbar.
So funktioniert kein Gemeinwesen.
niemand wird drangsaliert, ich verstehe dein Ängste, die aber sind unbegründet, wenn man in 20 Jahren keine Benziner mehr kaufen können soll, wäre es sowieso Zeit für einen neuen Wagen, elektro Autos sind auch nicht so wartungsintensiv ... du sparst also,

noch einmal die Frage, meinst du die Verkehrswende sei unnötig und die Klimakatastrophe ausgedachte Quatsch von ein paar irren Ökos?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#38

Beitrag von blues »

Wie haltet ihr es denn mit dem Tempolimit? Ist das auch übertrieben?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#39

Beitrag von Skeptiker »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 20:56 Die Verkehrswende herbeizuführen ist keine Sache von Monaten sondern von Jahrzehnten, Ausbau eMobilität wird sicherlich die nächsten Jahrzehnte in Anspruch nehmen, da ist er dann aber weiterhin, der Individuelle PKW Verkehr der parallel zum Ausbau des ÖPNV bestehen bleiben wird, nur eben mit Elektro
Wir brauchen eine "Verkehrswende", aber wir müssen auch definieren, was wir darunter verstehen. Da sind wir sehr viel enger beieinander als du glauben magst.

Mir geht die Borniertheit und weltverbesserliche Hochnäsigkeit auf den Senkel, die dieses komplexe Problem auf die diktatorische Vorschrift von Lebensmodellen und stupide Einengung auf Technologien reduziert. Um mal zu beschreiben was ich damit meine, hier ein sehr interessanter Vortrag:

Piped Video Link

Die Dinge sind eben nicht so eindimensional, und wenn man etwas erreichen möchte, dann muss man zu einer positiven Weiterentwicklung ansetzen, nicht zu einer dogmatischen Verbieteritis - gegen die richtet sich mein Schreiben hier.
Bei der notwendigen Verkehrswende von einem "arroganten Wisch" zu sprechen halte ich für übertrieben, weil dir und den Leuten auf dem Land nie die PKWs weggenommen werden.
Mal so rum, meinst du nicht , dass weniger Benziner auf den Strassen fürs Klima eine gute Sache wären.
s.o.
Bei uns gibt es immer mehr klieine e-Zulieferer, das funktioniert tadellos, wie ist es mit dem Güterverkehr, würde dir nicht gefallen, dass weniger LKWS über die (teuren) Autobahnen zuckeln würden und Güter wieder mit der Bahn transportiert werden.
Klar. Würde es dir nicht gefallen, wenn weniger Kinder in Kobaldminen arbeiten müssten?
Diese Art der Fragestellung bringt uns nicht weiter. Das ist immer wieder der Klassiker: Grüne glauben es geht um ein Erkenntnisproblem. Also wird missioniert auf Teufel komm raus (kein Vorwurf gegen dich - eher ein allgemeines Problem) - die Menschen müssen ja "schlau" gemacht werden. Dabei geht es heute vor allem um ein Umsetzungsproblem. Es geht darum, wie man im Umfeld einer, speziell in Afrika, weiter steigenden Weltbevölkerung, deren Primärenergiebedarf immernoch zum ganz großen Teil aus fossilen Energieträgern gedeckt wird, die gesamte Menschheit in eine größtenteils CO2-neutrale Lebensweise bringt. Und um das vorwegzunehmen - das wird nicht gelingen (insbesondere nicht mit dogmatischem Anti-AKW-Denken).

Darüber wird aber noch nicht einmal ernsthaft diskutiert - weil eh jeder weiss, dass es vollkommen unrealistisch ist. Stattdessen beobachte ich speziell in Deutschland eher einen Wettbewerb im Social Signalling - nur bezogen auf einen absurden Fahrradkult, mit dem Fritz Müller scheinbar glaubt die Welt retten zu können - aber bitte nicht ohne E-bike mit Kobald aus dem Kongo ...
Und abschließend, was meinst du ? kommt das Wasser im Rhein, in der Poebene, in Spanien etc. von selbst wieder zurück?

Merke, mit Physik kann man nicht verhandeln.
Richtig. Physik kann man nicht überlisten. Die Physik schert sich nicht darum wie hoch die Nase ist, mit der Fritz mit seinem E-Bike am Nachbarn vorbeifährt und sich dabei als Weltretter fühlt. Die Physik würde es beeindrucken, wenn durch effektive Politik und Geburtenkontrolle die Weltbevölkerung schnell reduziert wird, und im gleichen Maße die Wirtschaftskreisläufe auf nachhaltige Energieträger umgestellt würden - inklusive des Verkehrs natürlich.

Wo sind denn nun die Initiativen zur Reduzierung der Weltbevölkerung?
Wo sind denn nun die Initiativen die in Afrika im Überfluss vorhandene Sonnenenergie zu nutzen um die Länder vom Öl runter zu bekommen?
Die ganze Welt investiert in Atomkraft, weil man erkennt, dass es einen Übergang benötigt. In Deutschland feiert man die Abschaltung CO2-neutraler grundlastfähiger Energieformen. So wird das nichts.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#40

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 21:35 Die Frage ist nur abhängig von deinem Wohnort zu beantworten, bei uns kostet eine Monatskarte 86 € was kostet gleich ein Benziner?
Ich fragte für den Durchschnitt !!

Bei mir -
Wechselnde Einsatztätigkeit - heute hier - morgen da. Meist MITTEN in der Pampa - zu den Baubesprechungen dann mitten in der Stadt einmal in der Woche..

Ich hab beides NULL-Tarif. Dienstwagen UND/Oder Fahrkarte.

Wie ich es mag ->> 1. Klasse Bahn. ....oder (meinen personengebundenen) SUV Allrad (Tankkarte -> DIESEL)- "Matsch"baustelle.

Zu 90% keine ÖPNV Verbindung zur Baustelle. Natürlich kann ich auch die letzten 10km ein Taxi nehmen..aber dass zahlt der Staat ja nicht !


Eine ZEIT Frage !!

...Wenn ich ohne AUTO auf die Baustelle (Hypothese) fahren WÜRDE - benötige ich einen Baustellencontainer mit Toilette und DUSCHE. - (Wetterschutz/Verpflegung) und Postanschrift zum Sachen hinschicken, ....und eine BaustellenSCHUH- Waschvorrichtung --- Wegen der Gewerkschaft und den staatlichen Vorschriften aufm Bau.

Baustelleneinrichtung - >> die wollen dann Nachtwache...

Beleuchtung ... Notstrom .... getrennter Pausenbereich .

10.000 Okken++ die Woche zusätzlich - oder lieber weiter ein Auto ?? >> Die Anfahrtzeit ist immer inklusive.

Ins Hotel lass ich mich dann ausfliegen ?? . ...und nächsten Früh dann wieder zurück ? - oder 2 Kilometer weiter in den nächsten Bauabschnitt ??
Inkl Baustellenkontainer neu oder Umsetzen ?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#41

Beitrag von Skeptiker »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 21:45 Wie haltet ihr es denn mit dem Tempolimit? Ist das auch übertrieben?
Ja. Ein reines Symbolziel. Ein Klimaeffekt ist absurd gering, aber es geht halt darum "gut" zu sein - auf jeden Fall besser als der Nachbar.

Drei Prozent der menschengemachten CO2 Ausstöße gehen auf Brände von Kohleflötzen in China zurück.
Wieviel geht darauf zurück, dass man in Deutschland typischerweise 140 anstatt 120 fährt zurück?

Bei dem ganzen Thema geht es nur darum "wo jemand steht".
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#42

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 21:45 Wie haltet ihr es denn mit dem Tempolimit? Ist das auch übertrieben?
Voll drauf ->> Blitzer zahlt die Gewerkschaft !

....und da vorn - da kommen die Bäume weg- garkein (Bagger)Platz dort !! ....und die 3 Container müssen da auch noch hin ..Baustellenbüro, Pausencontainer, Klo und Duschkontainer. Die 5 Bäume auch noch LKW Lieferplatz und Kran für die Container.


...ich soll ja ohne Auto kommen.
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#43

Beitrag von Teeernte »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 22:04 Ja. Ein reines Symbolziel.

Bei dem ganzen Thema geht es nur darum "wo jemand steht".
Ob der "Anspruchsteller" auch "langsam" Fahren für Güterzug und ICE fordert - ach stimmt ja - die Physik GILT ja nur für PKW.

- und die Ausstattung //Mehrkosten//SERVICE/Unterhaltung für Schnellfahrstrecke//Zugservice steigt rund aufs DOPPELTE//...10 Fache. !
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#44

Beitrag von blues »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 21:54 Wir brauchen eine "Verkehrswende", aber wir müssen auch definieren, was wir darunter verstehen. Da sind wir sehr viel enger beieinander als du glauben magst.

Mir geht die Borniertheit und weltverbesserliche Hochnäsigkeit auf den Senkel, die dieses komplexe Problem auf die diktatorische Vorschrift von Lebensmodellen und stupide Einengung auf Technologien reduziert. Um mal zu beschreiben was ich damit meine, hier ein sehr interessanter Vortrag:

Piped Video Link
es gibt keine diktatorischen Vorschriften, in unserem Land gibt es nichts was man als diktatorisch bezeichnen keine "weltverbesserliche Hochnäsigkeit " sondern nur die Idee umweltfreundlicher zu werden.
Die Dinge sind eben nicht so eindimensional, und wenn man etwas erreichen möchte, dann muss man zu einer positiven Weiterentwicklung ansetzen, nicht zu einer dogmatischen Verbieteritis - gegen die richtet sich mein Schreiben hier.

s.o.
die Verkehrswende ist nicht eindimensional, was du Verbieteritis nennst ist nichts weiter als der Anfang einer Verkehsrswende - noch mal die Frage, meinst du nichts tun ist angesichts der Klimakatastrophe ein probates Mittel?
Klar. Würde es dir nicht gefallen, wenn weniger Kinder in Kobaldminen arbeiten müssten?
Diese Art der Fragestellung bringt uns nicht weiter. Das ist immer wieder der Klassiker: Grüne glauben es geht um ein Erkenntnisproblem. Also wird missioniert auf Teufel komm raus (kein Vorwurf gegen dich - eher ein allgemeines Problem) - die Menschen müssen ja "schlau" gemacht werden. Dabei geht es heute vor allem um ein Umsetzungsproblem. Es geht darum, wie man im Umfeld einer, speziell in Afrika, weiter steigenden Weltbevölkerung, deren Primärenergiebedarf immernoch zum ganz großen Teil aus fossilen Energieträgern gedeckt wird, die gesamte Menschheit in eine größtenteils CO2-neutrale Lebensweise bringt. Und um das vorwegzunehmen - das wird nicht gelingen (insbesondere nicht mit dogmatischem Anti-AKW-Denken).

Darüber wird aber noch nicht einmal ernsthaft diskutiert - weil eh jeder weiss, dass es vollkommen unrealistisch ist. Stattdessen beobachte ich speziell in Deutschland eher einen Wettbewerb im Social Signalling - nur bezogen auf einen absurden Fahrradkult, mit dem Fritz Müller scheinbar glaubt die Welt retten zu können - aber bitte nicht ohne E-bike mit Kobald aus dem Kongo ...

Richtig. Physik kann man nicht überlisten. Die Physik schert sich nicht darum wie hoch die Nase ist, mit der Fritz mit seinem E-Bike am Nachbarn vorbeifährt und sich dabei als Weltretter fühlt. Die Physik würde es beeindrucken, wenn durch effektive Politik und Geburtenkontrolle die Weltbevölkerung schnell reduziert wird, und im gleichen Maße die Wirtschaftskreisläufe auf nachhaltige Energieträger umgestellt würden - inklusive des Verkehrs natürlich.

Wo sind denn nun die Initiativen zur Reduzierung der Weltbevölkerung?
Wo sind denn nun die Initiativen die in Afrika im Überfluss vorhandene Sonnenenergie zu nutzen um die Länder vom Öl runter zu bekommen?
Die ganze Welt investiert in Atomkraft, weil man erkennt, dass es einen Übergang benötigt. In Deutschland feiert man die Abschaltung CO2-neutraler grundlastfähiger Energieformen. So wird das nichts.
Die Reduzierung der Weltbevölkerung? Wie soll denn das bitte funktionieren? das schafft keine Entwicklungshilfe.
Afrika, ja, ist ein Problem - nichts aber was wir ändern könnten, wir können nur bei uns Klimaneutralität vorantreiben; auch China können wir nicht überzeugen, auch das Zarenreich nicht aber nichts tun und ein weiter so ist - gelinde gesagt, unmöglich.

Kernenergie sollte und kann meiner Meinung nach eine Reserve bleiben, der Ausstieg aber unumkehrbar, was wir brauchen wären Fördermittel für alle Eigenheimbesitzer um Sonnenkollektoren auf die Dächer zu bekommen, am besten auf alle Dächer des Landes.

Was glaubst du denn was du gegen die Klimakatastrophe tun könntest was für dich machbar wäre?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#45

Beitrag von blues »

Skeptiker hat geschrieben: 7. Sep 2022, 22:04 Ja. Ein reines Symbolziel. Ein Klimaeffekt ist absurd gering, aber es geht halt darum "gut" zu sein - auf jeden Fall besser als der Nachbar.

Drei Prozent der menschengemachten CO2 Ausstöße gehen auf Brände von Kohleflötzen in China zurück.
Wieviel geht darauf zurück, dass man in Deutschland typischerweise 140 anstatt 120 fährt zurück?

Bei dem ganzen Thema geht es nur darum "wo jemand steht".
auch der geringste Effekt wäre ein Effekt. Du meinst also - wenn ich dich richtig interpretiere - wir machen einfach so weiter so und vergessen einfach die Klimakatastrophe, weil, die gibts gar nicht?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#46

Beitrag von blues »

Teeernte hat geschrieben: 7. Sep 2022, 22:06 Voll drauf ->> Blitzer zahlt die Gewerkschaft !

....und da vorn - da kommen die Bäume weg- garkein (Bagger)Platz dort !! ....und die 3 Container müssen da auch noch hin ..Baustellenbüro, Pausencontainer, Klo und Duschkontainer. Die 5 Bäume auch noch LKW Lieferplatz und Kran für die Container.


...ich soll ja ohne Auto kommen.
etwas kryptisch, aber ich verstehe dich so, dass du für das Rasen auf den (teuren) Autobahnen bist und das es die Klimakatastrophe eigentlich gar nicht gibt?
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#47

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 22:55
Was glaubst du denn was du gegen die Klimakatastrophe tun könntest was für dich machbar wäre?
Ohne China>>Afrika, Russland...(Indien) ist der Zug eh abgefahren. Da fängt die Öl, Kohle und Gaszeit jetzt erst richtig an.
dass Länder, die Energie aus Russland importierten, nicht in der Position seien, "uns ihren Willen zu diktieren".
Und auf Nato Seite - koste es was es wolle.... (Sch..Eis..s auf Wähler)
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blues
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#48

Beitrag von blues »

Teeernte hat geschrieben: 7. Sep 2022, 23:08 Ohne China>>Afrika, Russland...(Indien) ist der Zug eh abgefahren. Da fängt die Öl, Kohle und Gaszeit jetzt erst richtig an.



Und auf Nato Seite - koste es was es wolle.... (Sch..Eis..s auf Wähler)
Also brauchen wir gar nichts tun?
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Teeernte
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#49

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 23:07 etwas kryptisch, aber ich verstehe dich so, dass du für das Rasen auf den (teuren) Autobahnen bist und das es die Klimakatastrophe eigentlich gar nicht gibt?
Entweder ist das CO2 im Spritpreis - oder nicht.

Was ich womit spare ist MEINE Sache - solang ich es zahle.

Der Eine kauft sich 10 Autos, der Andere Zeit und der nächste 5 Häuser und 2 Fleiger .

Willst Du eine Bierbremse, Puffreduzierung auf 1 Besuch im Monat zum Klima schonen ? Hotelverbot mit Hostel ERSATZ ?

Man könnte auch die Wohnquadratmeter auf. 10qm je Person minimieren - damit nicht soviel Geheizt wird...und max 1 Fenster je Wohnung. (Dämmungseffekt)

Marktbesuch - maximal 1 mal pro Woche - und Internet auf 10 Stunden je Haushalt im Monat begrenzt !

EnergieSTASI und Gulag für Überzieher ! Endlich wieder TEUTSCHE ORDNUNG !! - und wenn sich das Ausland nicht dran hällt wird EINMARSCHIERT !
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Teeernte
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Re: Neun-Euro-Ticket-Fremdenverkehr

#50

Beitrag von Teeernte »

blues hat geschrieben: 7. Sep 2022, 23:11 Also brauchen wir gar nichts tun?
Vielleicht fängst Du bei den KERNTHEMEN AN - China und RU wieder ins GEMEINSAME Boot zu holen ?

Ohne Die - kannst Du gern weiter rudern auf dem Pazifik die nächsten 5000 km....ohne Kompass - wegen der Umwelt !
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